notfallmedizin

In einer Notfallsituation muss schnell reagiert werden.

 

Wählen Sie im Notfall 112

In der Notfallmedizin muss schnell regiert werden

Als qualifizierte Notfallärzte sind wir für Sie da. Sowohl Dr. Stumpf als auch Dr. Schorr führen die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ der Bundesärztekammer. Zudem sind beide Ärzte Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte www.agbn.de.

Die Notfallmedizin umfasst die Erkennung und sachgerechte Behandlung drohender oder eingetretener medizinischer Notfälle, die Wiederherstellung der vitalen Funktionen und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit der Patienten.

Als Notärzte nehmen wir regelmäßig am Notarztdienst im Landkreis Fürstenfeldbruck am Standort Germering/Gröbenzell teil. Wir besitzen die Qualifikation des „Leitenden Notarztes“. Diese Erfahrung aus der Notarzttätigkeit seit mehr als 25 Jahren und tausenden von Einsätzen kommt uns zur frühzeitigen Einschätzung von potentiell gefährlichen Situationen im Praxisalltag sehr zugute.

In der Notfallmedizin geht es um eine schnelle, professionelle Hilfe und definitiv das Optimale für den Verunfallten oder lebensgefährlich erkrankten Patienten zu tun. Aber in der Regel sind die Profis der Notfallmedizin nicht immer unmittelbar vor Ort. Meist ist es der Laie oder Ersthelfer, der mit diesen Situationen konfrontiert ist.

Im Notfall 112

Notfallmedizin in Germering

Wie Sie sich im Notfall richtig verhalten können

„Eigenen Puls fühlen“, hat ein früherer Ausbilder immer gesagt! Zu Beginn selbst mal kurz durchatmen, die Lage abschätzen, eventuell die verletzte Person aus der unmittelbaren Gefahrenzone bringen, sofern Sie sich das zutrauen. Jetzt sofort Hilfe organisieren!

Wählen Sie die 112! Beantworten Sie exakt folgende Fragen sowie alle Rückfragen. Bitte warten Sie nach dem Anruf bei der verunfallten Person bis der Notarzt eintrifft.

Wer meldet?
Wo geschah es?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte gibt es?

Was Sie darüber hinaus tun können

Ist der Patient bewusstlos, atmet und hat Puls, dann bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage.

Ist der Patient bewusstlos, atmet nicht und hat keinen Puls, so legen sie den Patienten auf den Rücken und beginnen mit der Herzdruckmassage. Wichtig ist, dass sie den Brustkorb kontinuierlich 80/min über 30 Mal komprimieren. Dann folgen zwei Beatmungen. Das machen Sie so lange, bis die Profis eintreffen.

Nur Mut! Jede Hilfe ist besser als keine!

Sollten Sie unsicher sein, was, wie, wann zu tun ist, so melden Sie sich einfach zum Beispiel beim Bayerischen Roten Kreuz zu einem Erste Hilfe Kurs an. Auf der Website finden Sie auch wichtige Anleitungen zur Reanimation.

Häufig gestellte Fragen

Welche Erfahrung haben Sie in der Notfallmedizin?

Wir sind als Notärzte und Notfallmediziner seit über 20 Jahren tätig.

Ist die Praxis für Notfälle ausgestattet?

Mit unserer vorgehaltenen Ausrüstung wie EKG-Monitor, Pulsoxymeter, Defibrillator, Sauerstoffflasche, Beatmungsmöglichkeit und Notfall-medikamente können wir auf jeden Notfall adäquat reagieren.

Ist das Praxispersonal für Notfälle geschult?

Gemäß Qualitätsmanagement wird unser Praxispersonal regelmäßig geschult. Notfallpläne sind aufgestellt und werden im vorgeschriebenen Intervall aktualisiert.

Vor kurzem war ich Ersthelfer und Zeuge bei einer Reanimation. Dabei hat der Rettungssanitäter einen „Lucas“ angefordert, was oder wer ist das?

Lucas ist kein Mensch, sondern eine Maschine. „Lucas“ bedeutet in der Abkürzung  „Lund University Cardiopulmonary Assist System“ und ist eines von vielen mechanischen Reanimationsgeräten, die bei der Wiederbelebung im Notdienst und in der Klinik eingesetzt werden. Sie führen die Herzdruckmassage während der Reanimation selbständig durch oder erleichtern sie mechanisch.

Sie sollen für eine effektivere Reanimation des Patienten sorgen, indem Ermüdungserscheinungen und Ungenauigkeiten bei der Thoraxkompression durch den Helfer verhindert oder verringert werden. Ferner kann ein Transport unter laufender Reanimation ohne die sonst üblichen Qualitätsverluste ermöglicht werden, oder auch eine Herzkatheteruntersuchung unter laufender Reanimation stattfinden, ohne dass sich eine weitere Person der Röntgenstrahlung während der Durchleuchtung aussetzen muss.

Häufig gestellte Fragen

Warum fahren im Landkreis Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) getrennt?

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wird wie in vielen Landkreisen im Rendezvous-System gearbeitet. Das bedeutet, eine getrennte Anreise des Rettungswagens (RTW) und des Notarztes, mit einem Notarztzubringer, zum selben Notfallort. An der Einsatzstelle treffen die beiden Rettungsdienst-Einheiten zusammen (Rendezvous), und die Besatzungen werden gemeinsam tätig.

Diese Struktur hat sich in ländlichen Gebieten mit größeren Entfernungen bewährt. In großen Städten wie München übernimmt zum Beispiel die Berufsfeuerwehr die Versorgung mit einem fest auf dem Rettungswagen eingesetzten Notarzt, die Rettungssanitäter sprechen auch von „kompakt“ fahren.

Wer entscheidet, wann ein Hubschrauber zum Einsatz kommt?

Die Entscheidung über den Einsatz aller Rettungsmittel hat grundsätzlich der Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle. Aufgrund des Meldebildes über den Notfall, der Entfernung des nächstgelegenen Rettungsmittels oder der örtlichen Gegebenheiten wird der Hubschrauber eingesetzt.

Müssen zum Beispiel Schwerstverletzte in kürzester Zeit ins Krankenhaus transportiert werden oder ist etwa kein Notarzt bodengebunden in der Nähe des Unfallortes oder ist der Notfall in schwer zugänglichem Gelände in den Bergen, dann kommt der Hubschrauber zum Einsatz.

Warum gibt es einen Kindernotarzt?

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“ das ist ein Spruch, der bei Fortbildungen für Kindernotfälle häufig verwendet wird. Das heißt, dass all die Erfahrungen, die Notärzte bislang bei Erwachsenen gemacht haben, nicht eins zu eins auf Kinder umgesetzt werden können.

Jedes Alter hat spezielle Eigenarten und anatomische Verhältnisse, die ein Kinderanästhesist oder Kinderchirurg – und das sind die meisten Kindernotärzte – deutlich besser einschätzen und behandeln kann. Darum sind wir als Notärzte einfach dankbar, dass dieser Hintergrund in schwierigen Situationen verfügbar ist.

Praxisanschrift

Chirurgische Gemeinschaftspraxis
im ÄRZTEFORUM ESCHENHOF
Hartstraße 52, 82110 Germering

Telefon 089 84061066
Telefax 089 84061055

Praxiszeiten

Montag - Donnerstag
08:00 - 19:00 Uhr

Freitag
08:00 - 17:00 Uhr

Samstag
09:00 - 12:00 Uhr

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