Der D-Arzt steuert die gesamte Behandlung eines Arbeits- / Wege- oder Schulunfalles

Was versteht man unter einem D-Arzt?

D-Arzt steht für Durchgangsarzt. Diese Zulassung wird von den Berufsgenossenschaften erteilt. Voraussetzungen hierfür sind unter anderem die fachliche Qualifikation, regelmäßige Öffnungszeiten sowie bestimmte bauliche Voraussetzungen (zum Beispiel zwei Eingriffsräume).

Wer geht zum D-Arzt?

Das sogenannte Durchgangsarztverfahren tritt bei Arbeits-/Wege- und Schulunfällen in Kraft. Jeder angestellte Arbeitnehmer ist in der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften und Unfallkassen) pflichtversichert. Die freie Arztwahl ist bei einem Arbeits- /Wege- bzw. Schulunfall eingeschränkt, die verunfallte Person muss im Normalfall einem D-Arzt vorgestellt werden. Für den Besuch beim D-Arzt ist kein Krankenschein oder Chipkarte erforderlich.

Welchen Vorteil bietet ein D-Arzt?

Durch das Durchgangsarztverfahren bzw. den D-Arzt wird die gesamte Behandlung eines Arbeitsunfalles gesteuert, von der Erstversorgung bis zur Rehabilitation und Empfehlung von eventuell anfallenden Entschädigungsleistungen.